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Der Hallenbau

Im August 1997 wurde mit dem Bau der Halle begonnen. Die ganzen Arbeiten, die im Vorfeld nötig waren, sei dies Planung, Kostenermittlung, Erstellung des Finanzplanes, Erstellung eines Bauzeitenplans, sowie die Zuschußverhandlungen, wurden von Mitgliedern der Vorstandschaft des Sportvereins ehrenamtlich geleistet.

Die gesamte Organisation der Bautätigkeit, einschließlich Preisverhandlungen, Vergaben und Ausführung obliegt ausnahmslos dem Sportverein. Die Bautätigkeiten, die anfangs als größere Arbeitseinsätze organisiert waren, haben sich später zu kontinuierlichen Arbeitseinsätzen entwickelt. Hier haben sich z.B. Rentner gefunden, die tagelang, ja oft über mehrere Wochen ganze Gewerke an der Halle fertigstellen.

Bis auf das Stahlgerüst und die Dacheindeckung der Halle wurden praktisch alle Arbeiten in Eigenleistung erbracht.
Z.B. wurden Bäume im Wald gefällt, auf zur Verfügung gestellten Maschinen wurden diese Bäume dann zu Dachsparren, Dielen, Brettern, Wandverkleidungen usw. verarbeitet. Einschließlich der Wandverkleidungen der Halle und den Bänken der Umkleideräume wurden alle Holzarbeiten aus eigenem Holz und in Eigenleistung hergestellt.

Dies ist nur ein Beispiel, man könnte beliebig mit Wasser- Sanitär- oder auch den elektrischen Anlagen, den Maurerarbeiten usw. ähnliche Ausführungen machen. Die Arbeiter an der Baustelle werden auch auf der Baustelle mit warmen Mahlzeiten verköstigt.


Die "Rose" - mit Chefkoch Werner Kuntz

Diese Mahlzeiten werden ebenfalls ehrenamtlich zubereitet. Alle Arbeiten an der Halle werden mit den dafür benötigten Stunden und den Arbeitern in einem Bautagebuch festgehalten. Bis Anfang Juli 2000 kamen hier auf der Baustelle über 25.000 freiwillige, unentgeltliche Arbeitsstunden zusammen.

Zusammenfassung
Durch den Bau der Sporthalle Heudorf wird in dem, mit 480 Einwohnern, größten Ortsteil der Gemeinde Eigeltingen ein Gesamtkonzept verwirklicht. Vorhandene gemeindeeigene Räume im Ortsteil Heudorf können anderweitig genutzt werden. Die Krebsbachhalle im Kernort Eigeltingen wird entlastet. Sämtliche Heudorfer ob jung oder alt, männlich oder weiblich können aktiv an dem Projekt mitarbeiten.
Die 25.000 Stunden am Hallenbau, und ca. 15.000 Stunden Arbeit im Förderverein, die zur Beschaffung der 178.000 DM notwendig waren, sind der Beweis, daß das Projekt bei allen Beteiligten als dringend notwendig angesehen wird.
Wenn man diese enorme Leistung sieht, kann man verstehen, daß in Heudorf von der unmittelbaren Fertigstellung der Halle geredet wird, obwohl noch viele Stunden nötig sind um das Projekt ganz fertigzustellen.

 
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